
Kurden im französischen Diplomatenarchiv
Dieses Buch ist eine Zusammenstellung bisher unveröffentlichter Dokumente über die Kurden, die in den französischen Diplomatenarchiven gefunden wurden, zwischen 1874 und 1945 verfasst wurden und bis heute in verschiedenen diplomatischen Archivzentren in Frankreich geheim blieben.
Diese Dokumente liefern wertvolle Informationen über die Situation der Kurdenfrage, insbesondere in der Zeit zwischen dem Untergang des Osmanischen Reiches, dem Ende des Ersten Weltkriegs, dem französischen Mandat in Syrien, dem britischen Mandat im Irak und zwischen dem Ende des Osmanischen Reiches und des Zweiten Weltkriegs.
Der überwiegende Teil der Dokumente stammt aus den Archiven des französischen Außenministeriums, der Botschaften, Konsulate und Geheimdienste. Diese bisher unveröffentlichten Texte wurden von Sabri Ciğerli und Didier Le Saout im Hinblick auf die historischen Umstände ihrer Entstehung präsentiert und analysiert. Sie vermitteln ein Verständnis für die Entstehung der kurdischen Nationalbewegung: Sie unterstreichen die Rolle Frankreichs bei der Neuordnung der regionalen Ordnung im Nahen Osten und seiner Festigung der Beziehungen zu den Mächten und den entstehenden Nationalstaaten, die das kurdische Territorium teilten. bewohnte Gebiete zwischen ihnen nach der Unterzeichnung des Vertrags von Lausanne im Jahr 1923. Alle Briefe kurdischer Führer und Intellektueller an den Völkerbund, das Außenministerium, die französische Präsidentschaft und die französischen Botschaften zeugen davon, dass es den Kurden nicht gelungen ist, ihre Ansprüche auf einen Staat auf der internationalen Bühne durchzusetzen.
Dieses Buch bietet eine Lektüre und Analyse der langjährigen Rolle der Kurden in politischen Konflikten und Interessen im Nahen Osten aus der Perspektive eines Jahrhunderts französischer Außenpolitik.
Yayınevi | : | Avesta Yayınları |
Sayfa Sayısı | : | 368 |
Basım Yılı | : | 2022 |
ISBN | : | 9786257253956 |
Çevirmen | : | Heval Bucak |
Dil | : | Türkçe |